“Fotografien als Zeugnis einer Existenz, die gesellschaftlich immer weiter zu verschwinden droht.”
Vanessa Schmid (*1995) lebt und arbeitet in Berlin.
Ihre künstlerische Praxis bewegt sich an der Schnittstelle von analoger Fotografie, Selbstporträt und Text.
Sie arbeitet mit abgelaufenen 35mm-Filmen, bewusster Unkontrollierbarkeit und materiellen Überschreitungen.
Unschärfen, Ausfälle und Schwarzflächen sind Entsprechungen körperlicher Zustände, Dysautonomie und Nicht-Linearität. Der Körper erscheint dabei nicht als Objekt, sondern als Existenzort. Die Arbeiten entstehen aus der eigenen Erfahrung mit einer unsichtbaren, fortschreitenden chronischen Erkrankung, jenseits von Kontrolle, Funktion oder Heilung.Im Dunkeln leuchtet es am hellsten ist eine dreiteilige fotografische und literarische Arbeit, die in einem Zeitraum von fünf Jahren gewachsen ist. Thematisiert werden Körper, Wahrnehmung und Bewusstsein im Rahmen des Prozesses von Nicht-Wissen bis zur Klärung durch Diagnose als Perspektivverschiebung.Die fotografische Praxis ist dabei eng mit einer literarischen Arbeit (gleichnamiger Roman & Gedichtband, in Arbeit) verbunden.Kontakt: limitiertekoerperkunst@outlook.de